Erdbaugeräte: Der Standbagger

Posted by NetBid on Sep 7, 2020 10:27:37 AM

minibagger

Erdbaugeräte erleichtern die Arbeit im Erdbau und kommen abhängig vom jeweiligen Bodenmaterial zum Einsatz. Sie sind in der Regel fähig dazu, Erdmassen zu lösen sowie zu laden und zu transportieren. Sie können dank der speziellen Bauart Massen auch verdichten oder wieder einfügen. Die Produktpalette an Erdbaugeräten ist groß und jedes Modell richtet sich an bestimmte Einsatzgebiete – welches Gerät Verwendung findet hängt nicht nur von der Bodenart ab, sondern auch von der Leistungsfähigkeit sowie von der Strecke, die das Fahrzeug bei der Arbeit zurücklegen muss. Es gibt allerdings auch Allrounder, die universell einsetzbar sind. Unterschieden wird in Stand- und Fahrbagger ebenso, wie in Flach- und Saugbagger. Hier wollen wir den Standbagger nun etwas näher unter die Lupe nehmen.

Wie der Name schon verrät, erledigen Standbagger ihre Arbeit vorwiegend im Stand – also während sie an einer Stelle stehen. Dabei verrichten sie vor allem zwei essenzielle Aufgaben: Sie lösen und laden Bodenmaterial. Der Transport von Bodenmasse gehört eher nicht zu ihren Aufgaben.

Arten von Standbaggern

Auch der Standbagger wird noch einmal in unterschiedliche Bauarten und Einsatzbereiche unterteilt. Das sind die üblichen Modelle, die auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder im Gartenbau und in vielen weiteren Gebieten eingesetzt werden:

  1. Seilbagger

Bei einem Seilbagger werden die Bewegungen der Werkzeuge mit Drahtseilen sowie Windwerken durchgeführt, die Kraftübertragung ist also seilmechanisch. Als Grabwerkzeuge kommen Schleppschaufel und Greifer zum Einsatz, weitere Anbaugeräte können Zieh-, Ramm- und Bohrgeräte sein. Vor allem bei Arbeiten, wie dem Ausheben sehr tiefer Baugruben, sind Seilbagger eine gute Alternative. Bei Bergarbeiten werden diese Art der Standbagger gerne eingesetzt. Beim Fahrwerk gibt es zwei Varianten: Das Rad- und das Raupenmodell.

  1. Schreitbagger

Dieser Bagger wird umgangssprachlich gern auch Spinnenbagger genannt, denn vor allem der Unterwagen ist sehr spezifisch konstruiert und erinnert an Spinnenbeine: Hier sind vier Schreitbeine angebracht, an denen jeweils kleine Räder oder Abstützfüße installiert sind. Jedes Schreitbein ist unabhängig von den anderen ansteuerbar, damit kann der Schreitbagger auch im unsicheren oder steilen Gelände oder in einem Flussbett standfest stehen und optimal arbeiten. Der Oberwagen ist ganz normal drehbar und mit einem Ausleger inklusive Werkzeuge oder Anbaugeräte ausgestattet. Zur Verwendung kommen diese Bagger vor allem in der Forstwirtschaft, aber auch in der Landschaftspflege sowie natürlich im Erdbau.

  1. Minibagger

Minibagger sind, wie der Name schon sagt, extrem kompakt und leicht. Damit lassen sie sich perfekt auf besonders kleinem Raum einsetzen, vor allem im Garten- und Landschaftsbau sowie auf kleinen Baustellen sind sie darum zu Hause. Ihr Vorteil: Sie lassen sich schnell und einfach verladen und transportieren. Sogar Arbeiten innerhalb von Gebäuden sind mit dem kompakten Bagger-Modell kein Problem. Auch hier kommen sowohl Raupen- als auch Radfahrwerke zur Verwendung. Allerdings ist die Leistungsfähigkeit auch geringer als bei anderen Bagger-Alternativen. Es sind verschiedene Anbaugeräte möglich.

  1. Kompaktbagger

Eine Nummer größer als der Minibagger ist der Kompaktbagger, der darum häufig auch Midibagger genannt wird. Auch er bringt ein geringeres Gewicht sowie kleinere Abmessungen mit als die konventionellen Bagger, er bietet aber eine höhere Leistungsfähigkeit und ist noch etwas größer als der Minibagger. Der Oberwagen des Kompaktbaggers kann in der Regel geschwenkt werden, ragt dabei aber nicht über den Unterwagen hinaus – das macht ihn auch unter geringen Platzverhältnissen optimal nutzbar und er zeigt sich im Erdbau ebenso stark wie im Garten- und Landschaftsbau. Auch hier gibt es zahlreiche Anbaugeräte für unterschiedliche Einsatzgebiete zur Auswahl.

  1. Teleskopbagger

Der Teleskopbagger unterscheidet sich durch seinen Teleskopausleger von anderen Bagger-Arten. Damit wird der Aktionsradius um ein Vielfaches erweitert. Diese Bagger lassen sich recht vielseitig einsetzen und arbeiten besonders präzise, ihr Nachteil ist allerdings der recht hohe Anschaffungspreis. Teleskopbagger werden auch Ausbruchmaschinen genannt und sind vor allem in der Hüttenindustrie ein kaum verzichtbarer Helfer. Das liegt an ihren hohen Reißkräften, die sie befähigen, extrem festes Gestein auch bei sehr hohen Temperaturen auszubrechen. Neben der Hüttenindustrie sind Teleskopbagger vor allem im Bergbau und dort im Tunnel- und Stollenbau anzutreffen.

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