Kompressoren – arbeiten mit Druckluft

Posted by NetBid on Dec 17, 2019 9:17:02 PM

Kompressor

Müssen in einem Arbeits- und Herstellerprozess Gase komprimiert werden, dann kommen in der Regel Kompressoren zum Einsatz. Beim Komprimieren passieren zwei Dinge gleichzeitig: Erstens wird der Druck in einem Behältnis, in dem sich das Gas befindet, erhöht. Und zweitens wird das Volumen gemindert. Ein anderer Name ist darum auch noch viel spezifischer: Druckluftkompressoren. Dass hier Gas komprimiert wird, ist auch schon der entscheidende Gegensatz zu Pumpen, in denen vornehmlich Flüssigkeiten unter Druck gesetzt werden. Auch, wenn häufig von einem Verdichter dir Rede ist, so ist das nicht ein- und dasselbe. Denn der Verdichter ist nur ein Teil des Kompressors.

Hier finden Kompressoren vorwiegend Verwendung

Kompressoren finden in zahlreichen Bereichen nicht nur in der Industrie ihren Einsatz. Dazu gehören zum Beispiel Autowerkstätten, wo Kompressoren dazu genutzt werden, den Reifendruck zu messen oder Radmuttern zu lösen. Auf Baustellen werden Kompressoren in Form von Druckluftwerkzeugen verwendet und bei Lackierarbeiten werden Druckluft-Spritzpistolen für ein präzises Ergebnis eingesetzt. Auch bei der professionellen Reinigung mit Hochdruck sind Druckluftkompressoren die optimalen Einsatzgeräte und spülen auch hartnäckigen Schmutz in Sekunden weg. Je nach Einsatzgebiet wird eine unterschiedliche Druckkesselgröße gewählt, es gibt auch Kompressoren ganz ohne Druckluftbehälter.

Funktionsweise und Aufbau von Kompressoren

In Kompressoren werden Gase verdichtet, indem das Volumen durch Druck vermindert wird. Im Kompressor selbst wird das Gas zuerst angesaugt, dann komprimiert. Bei der Verdichtung erwärmt sich das Gas zudem, es entsteht eine leistungsstarke Druckluft, die im Anschluss in Litern gemessen wird. Das Herzstück des Kompressors ist der Motor, der für den Antrieb des Verdichters zuständig ist. Soll das Gas oder die komprimierte Druckluft nicht direkt ausgestoßen werden, muss der Kompressor zusätzlich über einen Druckluftbehälter verfügen, den es in unterschiedlichen Größen gibt. Darin lassen sich bestimmte Mengen an Druckluft bequem speichern und können auch zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden. Ein Manometer prüft den Druck und damit die Füllmenge kontinuierlich, wird ein spezifischer Mindestdruck erreicht, wird der Kompressor erneut und automatisch wieder vom Motor angetrieben und neues Gas wird verdichtet und gespeichert. Das gilt natürlich auch umgekehrt: Ist der Maximaldruck erreicht, wird die weitere Zufuhr an Druckluft eingestellt. Sicherheitsventile sorgen zudem dafür, dass kein Überdruck entsteht.

Diese Arten von Kompressoren gibt es

Allgemein lassen sich Kompressoren in zwei verschiedene Arten unterteilen:

  1. Den Verdrängerverdichter: Kleiner Durchsatz (Volumenstrom) und hoher Verdichtungsenddruck
  2. Den Turboverdivchter: Großer Durchsatz und niedriger Verdichtungsenddruck

 

Eine weitere Unterscheidung erfolgt in:

  1. Ölgeschmierte Kompressoren: Besser für einen dauerhaften Betrieb
  2. Ölfreie Kompressoren: Bei einigen Anwendungsbereichen, wie z.B. Lackierarbeiten, ein Muss

 

Und noch eine Einteilung, die vor allem für die Kältetechnik wichtig ist, sieht so aus:

  1. Hermetische Verdichter: Verdichter und Motor befinden sich in einem geschlossenen Gehäuse, das hermetisch nach außen abgedichtet ist
  2. Offene Verdichter: Hier befindet sich der Motor außen

 

Was Sie vor der Anschaffung eines Kompressors wissen sollten

Kompressoren bringen unterschiedliche Faktoren mit. Zum einen was das erreichte Druckluftvolumen, gemessen in Litern pro Minute, angeht. Und zum anderen was den Druck an sich angeht, der im Inneren aufgebaut wird. Von außen lässt sich die Leistung ganz leicht anhand der Größe der Druckluftbehälters bemessen. Zu unterscheiden ist außerdem zwischen Betriebs- und Lieferdruck. Weitere Merkmale, auf die Sie beim Kauf eines Kompressors achten sollten, sind vorhandene Filter, die Ansaugleistung und das Füllvolumen. Auch auf eine hohe Geräuscharmut können Sie achten, Flüsterkompressoren arbeiten nur mit einer sehr minimierten Lautstärke von etwa 50 dB.

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