Schraubenkompressoren liefern Druckluft

Posted by NetBid on Dec 23, 2019 10:45:00 AM

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Müssen Gase (wie Luft) komprimiert werden, bevor sie weiterverwendet werden können, kommen oft Schraubenkompressoren zum Einsatz. Diese gehören zur den Verdrängerkompressoren bzw. Rotationsverdichtern und verdichten Gase, indem Rotoren im Inneren den Verdichtungsraum mithilfe von Rotation verkleinern und infolge das Gasvolumen verringern. Der Vorteil von Schraubenkompressoren ist ein stets gleichbleibender Druck, darum findet diese Art der Kompressoren auch häufig Verwendung in Industrie und Handwerk – vor allem bei der Drucklufterzeugung werden diese Maschinen häufig eingesetzt.

Wie Schraubenkompressoren funktionieren

Die Luft wird durch Öffnungen an einer Seite eingesaugt und an der anderen Seite (komprimiert) wieder ausgelassen – interessant ist, was dazwischen passiert. Nach dem Einströmen wird die Luft im Verdichtungsraum durch die Rotation zusammengepresst und auf die Druckseite transportiert. Im Kessel wird die Luft immer weiter verdichtet, indem sie in immer kleinere Kammern gedrückt wird. Anschließend lässt sich die Druckluft bei Bedarf noch in einem angegliederten Druckluftbehälter sammeln, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu nutzen. Oft kommen zudem noch Drucklufttrockner und Druckluftfilter zum Einsatz, die eine noch höhere Qualität der aufbereiteten Druckluft garantieren.

In welchem Bereich Schraubenkompressoren angewendet werden

Schraubenkompressoren werden in der Industrie mittlerweile häufiger eingesetzt als Kolbenkompressoren, da sie sehr viel leiser arbeiten. Drehzahlgeregelte Schraubenkompressoren verbrauchen zudem deutlich weniger Energie und sind darum wirtschaftlicher in der Nutzung. Vor allem lässt sich die beim Betrieb des Kompressors erzeugte Wärme auch weiternutzen, ein weiterer ökonomischer Vorteil. Zum Einsatz kommen die Schraubenkompressoren überall dort in der Industrie, wo mit Druckluft gearbeitet wird.

Der geregelte Betriebsdruck ist dabei eines seiner Pluspunkte, der liegt bei 5 - 40 bar. Ob in Druckluftwerkzeugen im Handwerksbetrieb oder in zahlreichen Industrie-Bereichen, wie der Automobilindustrie, dem Maschinenbau oder der Holz- sowie Kunststoffindustrie und in der Medizin- und Lebensmittelindustrie – Schraubenkompressoren sind unermüdlich im Einsatz und sorgen für eine konstante Druckluft. In einigen Bereichen werden hohe Anforderungen an die Druckluft gestellt, dann muss diese sehr sauber und trocken sein. In dem Fall kommen ölfreie Schraubkompressoren zur Verwendung. Auch sind hier in der Regel Trocknungs- und Filtersysteme integriert.

Der Antrieb bei Schraubenkompressoren

Es gibt zwei Arten von Kompressorantrieben:

  • Riemenantrieb: Bringen weniger Verschleiß auch bei Dauerbetrieb mit, da sie mit minimierten Drehzahlen arbeiten.
  • Direktantrieb: Werden sowohl mit als auch ohne Drehzahlregelung angeboten. Die erreichbare Druckluftleistung ist sehr hoch.

Die Kühlung von Schraubenkompressoren

Zwei Formen der Kühlung sind bei Schraubenkompressoren möglich:

  1. Öleingespritzte Schraubenkompressoren

Hierbei wird im Betrieb Öl in den Verdichterraum gespritzt. Dieses sorgt dafür, dass das Metall der Rotoren nicht aneinander reibt und vor allem garantiert es eine Kompressorkühlung. Der Nachteil ist aber, dass immer ein geringer Rest an Öl in der Druckluft bleibt – diese kann also nicht für alles verwendet werden. Vor allem im Bereich Lebensmittel und Medizin werden darum lieber ölfreie Kompressoren verwendet.

  1. Ölfreie Schraubenkompressoren

Bei dieser Form des Schraubenkompressors wird entweder Wasser eingespritzt oder sie arbeiten ganz ohne zusätzliches Fluid und werden per Luft gekühlt. Es gibt also wassergekühlte und luftgekühlte Modelle. In beiden Fällen findet keine  Schmierung der Metallteile statt. Das heißt, der Verschleiß ist hier deutlich größer. Es sei denn, die Metallteile berühren sich gar nicht. Die Fertigung dieser Kompressoren erfordert daher eine größtmögliche Präzision.

Arten von Schraubenkompressoren

Es gibt ein – und zweiwellige Schraubenkompressoren auf dem Markt. Zweiwellige Schraubenkompressoren sind heutzutage allerdings die gängigen Modelle. Dabei sind zwei Rotatoren parallel zueinander angeordnet, wobei der eine ein konvexes, der andere ein konkaves Profil mitbringt. Dank der dadurch entstehenden Verzahnung und mithilfe der Rotation entsteht infolge die komprimierte Druckluft. Es gibt ganz unterschiedliche Gewindegrößen zu haben, die je nach Anwendungsbereich ausgesucht werden.

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