Schweißen – ein Fügeverfahren mit Mehrwert

Posted by NetBid on Nov 25, 2019 12:03:08 PM

MIG/MAG-Schweißgerät

Sollen zwei Werkstücke permanent miteinander verbunden werden, kommt das Schweißverfahren in Frage. Das Fügeverfahren verschmilzt mithilfe von Hitze und Kraft bestimmte Materialien auf Dauer miteinander. Dabei kommen verschiedene Techniken und Verfahren je nach Material und benötigter Energie zur Verwendung, es sind Temperaturen von 1.000 bis 3.200 °C möglich.

Das Schweißen bringt nicht nur wirtschaftliche Vorteile gegenüber anderen Fügeverfahren, da es besonders günstig ist, es bietet zudem auch stabilere und dauerhaft haltbare Verbindungen der Werkstücke und damit eine gute Qualität bei hoher Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit. Das Schweißen gehört zu den stoffschlüssigen und unlösbaren Verbindungsarten. Weitere Vorteile sind geringe Nahtdicken sowie eine Gewichteinsparung. Es gibt handbetriebene und automatisierte Schweißanlagen.

Anwendungsbereiche des Schweißens

In der Industrie kommt das Schweißen in den verschiedensten Bereichen zum Einsatz, so zum Beispiel ganz klassisch in der Automobil-, Flugzeug- und Haushaltsindustrie sowie generell in der Fertigungsindustrie. Hergestellt werden mittels Schweißen Produkte wie Karosserien, Schienen, Rohre, Stangen oder Tanks.

Die Verfahren des Schweißens

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Schweißverfahren, die abhängig von Parametern wie Werkstoff und Energie (thermisch oder mechanisch) eingesetzt werden. Die Kriterien, nach denen das jeweilige Schweißverfahren zum Tragen kommt, sind neben den beiden bereits genannten noch die Technik (s.u.) sowie der Zweck (Beschichten oder Fügen) und die Fertigungsart (automatisiert oder manuell). Weitere Kriterien sollten zusätzlich noch einberechnet werden, um das richtige Schweißverfahren zu definieren, das sind z.B. die geforderten Stückzahlen, der Qualitätsanspruch, Kosten sowie Zeitaufwand und die Bauteilgeometrie. Die gängigsten Industrieverfahren stellen wir Ihnen hier kurz vor:

  • Bei dem Schmelzschweißverfahren werden die Werkstücke an den entsprechenden Fügeflächen aneinander geschmolzen. Das Verfahren nutzt dazu Hitze und es ist kein Kraftaufwand nötig. In der Regel werden dabei metallische Werkstoffe miteinander verbunden. Zu diesem Verfahren zählen:
    • Aluminothermisches/Thermit-Schweißen
    • Elektroschlackeschweißen (RES)
    • Gasschweißen (G-Schweißen)
    • Gießschmelzschweißen
    • Lichtbogen-/Elektrodenschweißen (E/MMA)
    • Metalllichtbogenschweißen
    • Plasmaschweißen
    • Schutzgasschweißen (MIG/MAG/WIG)
    • Strahlschweißen
    • Widerstandsschmelzschweißen
    • Unter-Pulver-Schweißen (UP)
  • Beim Pressschweißverfahren wird dagegen Kraft bzw. Druck aufgewendet, um zwei Werkstücke zusammenzufügen oder vielmehr zusammenzupressen. Lokal wird allerdings oft auch mit dem Einsatz von Wärme kombiniert. Dazu zählen Verfahren wie:
    • Abbrennstumpfschweißen (RA)
    • Buckelschweißen (RB)
    • Diffusionsschweißen
    • Feuerschweißen
    • Gaspressschweißen
    • Kaltpressschweißen
    • Lichtbogenpressschweißen
    • Pressstumpfschweißen
    • Punktschweißen (RP)
    • Reibschweißen
    • Rollnahtschweißen (RR)
    • Rotationsreibschweißen
    • Ultraschall-Schweißen
    • Widerstandsschweißen

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