Turmkran – Effizienz auf der Baustelle

Posted by NetBid on Aug 6, 2020 8:03:38 AM

Turmdrehkran

Turmkräne heben schwere Lasten wie Bauteile und Werkzeuge und transportieren diese auf Baustellen und Co. Von A nach B. In der Regel passieren der Transport und das sogenannte horizontale Verfahren der Lasten per Laufkatze. Das Heben geschieht vertikal. Der Vorteil von Turmkränen sind hohe Umschlagleistungen in kurzer Zeit, was die Effizienz im Bau enorm steigert. Vor allem seitlich verschwenkbare Turmkräne kommen mittlerweile zum Einsatz, da hier sogar ein dreidimensionaler Transport der Lasten möglich ist.

Einsatzbereiche von Turmkränen

Vor allem auf Baustellen kommen Turmdrehkräne zur Verwendung, sowohl im Tief- als auch im Hochbau. Gerade bei sehr hohen Gebäuden wird diese Art der Kräne gerne eingesetzt, denn sie sind auch auf kleinem Raum flexibel. Vor allem dann, wenn über einen langen Zeitraum konstant Lasten von einem zum anderen Ort bewegt werden müssen, sind Turmkräne eine gute Wahl und transportieren Betonteile, Baumaterialien, schwere Werkzeuge oder sogar Container mit einer hohen Reichweite, ohne dass Muskelkraft eingesetzt werden muss. Heute werden Turmkräne vermehrt auch beim Errichten von Windkraftanlagen eingesetzt.

Die verschiedenen Turmkran-Arten

Es gibt zwei unterschiedliche Turmdrehkräne, zum einen den untendrehenden und zum anderen den obendrehenden Kran. Wir stellen beide Varianten einmal kurz vor:

  1. Der untendrehende Turmkran

Diese Art des Turmdrehkrans wird kurz auch einfach Untendreher genannt. Der Drehkranz befindet sich hier im Unterwagen. Auf diesem ist dann der Kranturm montiert, der dank dieser Konstruktion drehbar ist. Oben am Kranturm befindet sich der Ausleger, beides ist fest miteinander verbunden: Dreht sich der Ausleger, dann dreht sich zugleich der komplette Kranturm mit. Für eine bessere Standsicherheit sind diese Kräne häufig einbetoniert oder fest mit der Bodenplatte verschraubt. Um auch hohe Lasten transportieren zu können, gibt es immer auch ein Gegengewicht. Bis zu 100 Tonnen Traglast sind hier möglich, mit einer Entfernung der Auslegerspitze von bis zu 100 Metern zum Kranturm. Der Vorteil von untendrehenden Turmkränen: Sie sind günstiger in der Anschaffung und im Betrieb, weiterhin sind auch Auf- und Abbau einfacher zu handhaben. Es gibt heutzutage sogar Schnellmontage-Modelle, die bereits vormontiert sind und sich in kurzer Zeit aufbauen lassen. Aber es gibt auch Nachteile: Für kleine oder sogar mittelgroße Baustellen sind diese Kräne sinnvoll, steigen aber die Bauhöhen und die Lasten, benötigt der Untendreher wesentlich mehr Platz am Boden.

  1. Der obendrehende Turmkran

Auch hier spricht man in der Regel von Obendrehern. Bei dieser Turmkran-Variante ist der Turm fest mit dem Fundament verankert. Es gibt auch Modelle, die auf Schienen verfahrbar sind, diese haben aber oft eine geringere Turmhöhe zu bieten. Das Drehwerk zum Drehen des Auslegers befindet sich hier an der Spitze des Turms. Soll der Kran gedreht werden, bewegt sich im Gegensatz zum Untendreher nur der Ausleger zusammen mit dem Gegenausleger, der mit zusätzlichem Ballast beschwert ist. Der Vorteil von Obendrehern ist, dass der Drehkranz nicht so stark belastet wird wie bei Untendrehern. Das ist vor allem vorteilhaft, wenn die Turmhöhe steigt und die Lasten höher sind. Es lassen sich damit größere Turmhöhen erreichen. Auch benötigt diese Variante weniger Platz beim Aufstellen. Darum werden Obendreher gerne auch direkt im Gebäude verankert.

Ausleger bei Turmkränen

Auch in Sachen Ausleger gibt es weitere Unterscheidungen bei den einzelnen Turmkran-Varianten. Hier einmal die gängigen Ausleger-Modelle:

  • Katzausleger

Der Ausleger mit Laufkatze ist die gängigste Variante auf den Baustellen hierzulande. Der Laufkatzausleger befindet sich waagerecht am Turm. In der Höhe kann dieser somit nicht verändert werden. Die Laufkatze bewegt sich immer entlang des Auslegers und transportiert so die Lasten. Ein mitgeführtes Hubseil sorgt für das Heben und Senken der Lasten.

  • Nadelausleger

Hier ist der Ausleger etwas unterhalb der Turmspitze mit einem zusätzlichen Gelenk befestigt und lässt sich somit in der Höhe verstellen. Eine Laufkatze gibt es hier normalerweise nicht. Die Last wird über den sich hebenden und senkenden Ausleger transportiert. Der Vorteil ist, dass der Nadelausleger auch bei beengten Platzverhältnissen, wie in Großstädten oft der Fall, flexibel bewegt werden kann. Nachteil ist der stärkere Antrieb, der hierfür benötigt wird. In Deutschland kommen Nadelausleger vor allem im Hochbau zum Einsatz.

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