Verbindungstechnik für lösbare und nicht lösbare Verbindungen

Posted by NetBid on Mar 23, 2020 6:32:56 AM

Die Verbindungstechnik ist in der Industrie ein Bereich, der definiert, wie Werkstücke, Materialien oder auch ganze Anlagen miteinander verbunden werden. Dafür gibt es viele verschiedene Methoden, die hierunter zusammengefasst werden. Grundsätzlich sind lösliche und unlösliche Verbindungen möglich – welche Verbindung infrage kommt, hängt vor allem von den Funktionen der Bauteile, den Fertigungs-Kosten und der Möglichkeit von Reparatur und Wartung ab. Die unterschiedlichen Verbindungs-Arten teilen sich auf in form-, kraft- und stoffschlüssige Verbindungen.

  1. Lösbare Verbindungen: Müssen Maschinen oder Werkstücken zerlegt werden können bzw. Teile zur Wartung und Reparatur gelöst und/oder getauscht werden, ist eine lösbare Verbindung an bestimmten Stellen essenziell.
  2. Nicht lösbare Verbindungen: Hier werden Werkstücke und Bauteile so miteinander verbunden, dass sie sich im Nachhinein nicht mehr lösen lassen. Diese Teile werden z.B. durch Verfahren wie Kleben, Löten, Schweißen, Pressen oder Nieten zusammengefügt.
  3. Verbindungen mit Wellen und Achsen: Auch damit lassen sich ausgeklügelte Verbindungen eingehen, die beweglich sind und noch weitere Funktionen (Übertragung des Drehmoments) mitbringen.

 

Kraftschlüssige Verbindungen

Hierbei müssen die zu verbindenden Materialien und Flächen eine Normal-Kraft mitbringen, um eine Verschiebung zu abzuwenden. Wenn eine Kraft größer wird als die andere, kommt es zu Verschiebungen. Beispiele für Verfahre mit kraftschlüssigen Verbindungen sind z.B. das Verknoten und das Klemmen.

 

Formschlüssige Verbindungen

Hierbei greifen zwei oder mehr Verbindungspartner exakt ineinander, sie sind damit unlösbar, auch wenn eine bestimmte Kraft von außen einwirkt. Um zwei Teile formschlüssig zu verbinden, wird ein Verbindungselement nötig. Das kann dann z.B. das Nieten oder Schrauben sein, oder auch Verfahren wie Durchsetzfügen und Heißverstemmen als nicht lösbare Varianten sowie Zahnkupplung, Reißverschluss und sonstige Verzahnungen und Nut-Feder-Verbindungen als Beispiele für lösbare, formschlüssige Verbindungen.

 

Stoffschlüssige Verbindungen

Diese Form der Verbindung beruht auf molekularen oder atomaren Kräften – sie gehören zu den nicht lösbaren Verbindungen und können nur dann wieder gelöst werden, wenn das jeweilige Verbindungsmittel zerstört wird. Hierzu gehören Verfahren wie Löten, Kleben, Schweißen oder Vulkanisieren.


 

 

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