Wasserstrahlschneiden Teil 2

Posted by NetBid on Aug 1, 2019 9:57:38 AM

Die unterschiedlichen Verfahren beim Wasserstrahlschneiden

TEIL 1

Der Vorteil des Wasserstrahlschneidens liegt klar auf der Hand: Bei diesem Verfahren ist die Hitzeentwicklung beim Schneiden äußerst gering. Es sind zudem Drücke bis zu 6.000 bar und Geschwindigkeiten des Wasserstrahls bis zu 1.000 m/s möglich.

Als Rein-Wasserstrahlschneiden wird das Verfahren bezeichnet, bei dem während des Schneidevorgangs ausschließlich mit reinem, gefilterten Wasser ohne weitere Zusätze gearbeitet wird – dieses Verfahren dient vor allem dem Schneiden von weichen Werkstücken wie Papier, Kunststoff, Schaumstoff, Textilien, Silikon usw. Das Verfahren wird gern verwendet, da es eine extrem hohe Präzision aufweist.

 Das Abrasiv-Wasserstrahlschneiden dient im Gegensatz dazu dem Schneiden von härteren Werkstoffen wie Metall, Stein, Glas etc. Dem Wasserstrahl wird dabei ein sogenanntes Abrasiv wie Sand zugefügt, um die Schneidfestigkeit zu verbessern. Gemischt wird das Verhältnis Wasser und Abrasiv direkt im Schneidkopf, wo das Ganze in der Düse fokussiert und zum Bearbeiten verwendet wird.

Die Vor- und Nachteile des Verfahrens

Der größte Vorteil neben einer geringen Hitzeentwicklung ist die Präzision des Wasserschneidverfahrens – das Material des Werkstücks wird in seinem Gefüge nicht verändert. Auch sind keine Farbveränderungen zu erwarten. Eine Nachbearbeitung der Werkstücke ist fast nie nötig. Weiterhin muss der Werkstoff im Vorfeld nicht unbedingt fixiert werden. Und ein weiterer Pluspunkt: Es muss nicht nachgeschärft werden, der Wasserstrahl bleibt bei konstantem Druck immer gleich hart. Dank der beiden gängigen Verfahren lassen sich beinahe alle Materialien in jeder Dicke mit dem Wasserstrahlschneiden bearbeiten. Das Verfahren ist umweltfreundlich, da nur natürliche Materialien (Wasser, Sand) verwendet werden. Die Maschinen sind zudem flexibel einsetzbar.

Daneben gibt es aber  natürlich auch ein paar Nachteile, die Sie mit diesem Verfahren in Kauf nehmen müssen. So ist die Schneidegeschwindigkeit nicht sonderlich schnell, im Gegensatz zu anderen gängigen Schneideverfahren wie z.B. mit dem Laser. Das verwendete Wasser muss beim Abrasivverfahren wieder gefiltert werden und eine Entsorgung des Schneidschlamms ist nötig. Auch müssen Sie bedenken, dass das Werkstück im ständigen Wasserkontakt ist – Materialien wie Holz tut das natürlich nicht unbedingt gut.

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Je nachdem, welches Material und in welcher Dicke Sie schneiden wollen, kommen unterschiedliche Verfahren bzw. Maschinen zum Einsatz – vor allem die Schnittstelle bedingt oft den Preis. Bei hochwertigen Maschinen, z.B. auch mit einer präzise einsetzbaren CNC-Steuerung, müssen Sie mitunter schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Darum schauen Sie sich doch mal hier bei NetBid in unserem umfangreichen Online-Auktionshaus um, denn mit dem Gebrauchtkauf auf dem zweiten Markt können Sie die Kosten gering halten und gut gewartete Maschinen zum kleinen Preis ersteigern. Möglicherweise wartet die passende Wasserstrahlschneidmaschine schon in der nächsten Auktion auf Sie – bieten Sie mit!


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